Auslegung, Berechnung und Konstruktion gemäß Druckgeräterichtlinie 97/23/EG

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Am 29. Mai 1997 wurde vom europäischen Parlament und vom Rat der europäischen Union eine Richtlinie erlassen, welche grundlegende Anforderungen an die Auslegung, Konstruktion und Sicherheit im Betrieb von Druckgeräten vorschreibt. Diese Richtlinie (Druckgeräterichtlinie) wurde am 12. November 1999 in Österreich durch die Druckgeräterverordnung (DGVO) umgesetzt und ist gesetzlich verbindend! Als Druckgeräte im Sinne dieser Richtlinie werden Geräte und Baugruppen bezeichnet, deren zulässiger Innendruck den Atmosphärendruck um mehr als 0,5 bar übersteigt. Dazu gehören insbesondere Behälter, Rohrleitungen und an drucktragenden Teilen angebrachte Elemente wie Rohrstutzen, Flansche und Halterungselemente.

Sämtliche für die Auslegung, Berechnung und Konstruktion der oben genannten Druckgeräte nötige Informationen sind in harmonisierten Normen und Regelwerken nachzulesen. Aufgrund unserer langjährigen Tätigkeit in diesem Bereich wissen wir jedoch, dass sich das Auffinden dieser Informationen oftmals als schwierig erweist. Auch werfen diverse Formulierungen gelegentlich Fragen auf, welche nur von Spezialisten mit der nötigen Erfahrung zu beantworten sind. Aus diesem Grund bieten wir gerne unsere Dienste an, um die Auslegung des jeweiligen Druckgerätes für unseren Kunden zu übernehmen.

Unser Leistungsspektrum:
Abhängig von Anwendungsfall und Einsatzgebiet legen wir insbesondere nach folgenden Regelwerken aus:

  • EN 12952 – Wasserrohrkessel und Anlagenkomponenten
  • EN 12953 – Großwasserraumkessel
  • EN 13445 – Unbefeuerte Druckbehälter
  • EN 13480 – Metallische Industrielle Rohrleitungen
  • AD 2000 – Arbeitsgemeinschaft Druckbehälter
  • ASME – American Society of Mechanical Engineers